Maske im Schmuckhof Badehaus 6

Badehaus 6

Badehaus 6 wurde zwischen 1908/10 in der dritten und letzten Bauphase des Sprudelhofs fertig gestellt. Verglichen mit den anderen Badehäusern erhielt es durch die Finanzkrise des Hessischen Staates nur eine einfache Ausstattung.
Verwüstungen in der Zeit der Besatzung nach dem 2. Weltkrieg und spätere Renovierung infolge Umnutzung setzten der Innenausstattung stark zu. Auch von der ursprünglichen Gestaltung des Schmuckhofes blieb nicht viel mehr erhalten als die bemerkenswerten Masken, die zwischen den kannelierten Säulen der Seitentrakte geheimnisvoll auf den Besucher schauen. Diese, an Florentiner Renaissance- und Manierismusvorbilder angelehnten Keramiken in ihren blauen Putzfeldern, versehen mit einer grünlich, grauen und braunen Scharffeuerglasur, wurden ebenfalls in der Großherzoglichen Keramischen Manufaktur in Darmstadt hergestellt.